Von Oktober 2024 bis Oktober 2025 war Paola mit Latin Link in Kolumbien tätig:
«Ich arbeitete in Chía mit einer Kirche zusammen. Sie heisst Iglesia Wesleyana. Die Kirche hatte eine Fundación in Fagua, einem Dorf etwas ausserhalb von Chía, das eher arm ist. Die Fundación bot Hausaufgabenhilfe an, und die Kinder bekamen immer etwas Kleines zu essen. Am Samstag teilten wir jeweils eine Nachricht aus der Bibel und spielten mit den Kindern. Am Mittwochabend hatten wir speziell für die Jugendlichen der Fundación ein Programm, das Alpha hiess. Dort ging es um die Basics über den Glauben, und die Jugendlichen bekamen Raum, Fragen zu stellen – es war auch eine gute Gelegenheit, ihre Freunde einzuladen.
Am Anfang war ich mir nicht sicher, was genau meine Aufgabe war. Immer wieder hatten sich Türen geöffnet, um mit Jugendlichen zu arbeiten – dafür war ich sehr dankbar. Beispielsweise hatte ich den Wunsch, eine Worshipnight zu organisieren, weil mir so etwas sehr fehlte. Mein Pastor, der mich begleitete, gab mir viel Freiraum für meine Ideen. Dank seiner Unterstützung durften wir eine Worshipnight für Jugendliche veranstalten.
Ausserdem hatte ich die Möglichkeit bekommen, eine Bibelgruppe für junge Frauen zu leiten. An einem unserer Treffen erlebte ich einen besonders schönen Moment: Zuerst hatten wir Karten gespielt, dann gemeinsam in der Bibel gelesen, uns darüber ausgetauscht und zum Schluss noch füreinander gebetet. Ohne dass ich nach Feedback gefragt hatte, sagte danach ein Mädchen, wie dankbar sie für diese Gruppe sei – dass sie in der Bibelgruppe zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken könne. Das hatte mir unglaublich viel bedeutet, weil es von Herzen kam.
Es war eine Bestätigung dafür, dass das, was ich tue, richtig ist.»
Story von www.latinlink.ch
@latinlink_switzerland































